Wettbewerb einer dreifachen Sporthalle, Berufsschule, Visp

1. Rang
Projekt 2004 | Partner: François Meyer, Claude Fabrizzi

Programm : dreifache Sporthalle, Geräteraum, Umkleideräume.

Das Projekt befindet sich am Ende des Campus der Berufsschule, wo es mit den zwei bestehenden Gebäuden eine Art ‘Sport und Freizeit’ -Einheit bildet. Dies erlaubt eine klare Organisation und Differenzierung der Aussenräume und es wird der Dialog zwischen den Gebäuden und ihrer Umgebung verstärkt und eine Dynamik erwirkt. Die Freiräume werden zu Alleen, Plätzen und definieren die Zugänge.

 
Dank der minimalen Grundfläche des Gebäudes kann ein Grossteil der bestehenden Aussensportflächen bewahrt werden.

Trotz seiner komplexen Volumetrie, definiert sich das Gebäude als unabhängigen und kompakten Körper. Die gewählte Sprache deutet auf die Nutzung als Sporthalle hin. Das Volumen besteht aus einem orthogonalen Teil, welcher die drei Hallen beinhaltet und einem Serviceteil, welcher durch seine freie Form Bezug nimmt auf die benachbarten Gebäude. Die Sporthalle kann entweder als drei unabhängige Einheiten genutzt werden oder als Mehrzweckhalle, wobei jedoch das Konzept der Schulnutzung Vorrang gibt: die drei aneinandergereihten, volumetrisch definierten Hallen haben ihre eigene natürliche Belichtung und verfügen je über eine Garderobeneinheit und einen unabhängigen Zugang.

Die Turnhalle verfügt über eine optimale natrürlich Belichtung, zum einen über die nord-ost orientierten Sheds, zum andern über eine Öffnung, welche auch einen visuellen Bezug mit der Umgebung erlaubt. Der Serviceteil ist auf zwei Geschossen angebracht und begünstigt somit das Projekt in ökonomischer Hinsicht. (Geräteräume sind auf der Halleneben angebracht, die Garderoben im Obergeschoss)

laurent savioz
architekt
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